Die Klassifizierungskommission ist zuständig für die Bearbeitung von Anträgen zur Klassifizierung von Spielerinnen und Spielern. Die Klassifizierung der Spielerinnen und Spieler erfolgt durch Spielerbeobachtungen. Anhand der Beobachtungen werden sie, ihren funktionellen Möglichkeiten entsprechend, Spielerpunkten zugeordnet. Um die Beobachtungsqualität der Klassifiziererinnen und Klassifizierer zu schulen, werden durch die Klassifizierungskommission regelmäßige Fortbildungen durchgeführt. Ausgewählte nationale Klassifiziererinnen und Klassifizierer werden darüber hinaus auf die internationale Ausbildung vorbereitet. Mittlerweile stehen der KL-Kommission, neben den nationalen, fünf internationale Klassifiziererinnen und Klassifizierer zur Verfügung. 

Die Entwicklung des Klassifizierungssystem und der Klassifiziererinnen bzw. Klassifizierer unterstehen einem ständigen Prozess, der auf den nationalen und internationalen Veränderungen im Rollstuhlbasketball basiert. Das Spiel Rollstuhlbasketball und damit auch seine Bedingungen, haben sich insbesondere in den letzten zehn Jahren elementar verändert. Rollstuhlbasketball ist ein extrem schnelles und körperbetontes Spiel geworden. Darüber hinaus finden zunehmend auch Sportler mit anderen Behinderungen als den klassischen Handicaps Querschnittlähmung und Amputationen, zu diesem Sport. Ferner drängen durch die gut strukturierte Nachwuchsarbeit und -förderung des FB Rollstuhlbasketball immer mehr junge Spielerinnen und Spieler in die Vereine. Mit all diesen Tendenzen setzt sich die KL-Kommission auseinander, um an ihren Schnittstellen die positiven Entwicklungen zu unterstützen. In diesem Sinne wurden z.B. der Frauenbonus, der Anfängerbonus, die Erstklassifizierung und der Jugendbonus eingeführt. Ab der Saison 2011/12 erfolgte die Anpassung der Eintragung von straps und anderen Hilfsmittel an die Entscheidungen des IWBF Anfang 2011.

Mitglieder der Klassifizierungskommission